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Die Ergebnisse des Reports sind vielschichtig: Die Bevölkerung steht der Digitalisierung positiv gegenüber, regulatorische Initiativen wie die Bundesinitiative DigiSanté greifen, und regionale Cluster in Zürich und Basel fördern Innovation. Gleichzeitig bleibt die Schweiz im internationalen Vergleich zurück. «Viele fühlen sich im Umgang mit neuer Technik unsicher, verweisen auf komplexe Datenschutzvorgaben und eine fehlende Kompatibilität der Systeme», sagen die Studienautoren und fordern eine koordinierte Vernetzungsstrategie. Diese solle mit klaren Standards, internationalen Schnittstellen und gezielter Innovationsförderung für eine patientenzentrierte Versorgung sorgen.

« Dank der vertrauenswürdigen IncaMail-Technologie der Schweizerischen Post kommunizieren wir schneller und kostengünstiger und sind gleichzeitig sicher, dass die sensiblen Daten der Lohnabrechnung im Internet nicht von Dritten eingesehen, verändert oder abgefangen werden. »

Peter Kemming, Managing Director, DER Touristik Destination Service AG

EPD als Fundament

Der Digital Health Report bezeichnet das elektronische Patientendossier (EPD) als Grundbaustein für die nationale Zusammenarbeit der Gesundheitsakteure. Dazu schreibt auch René Leuenberger, Head of Digital Health Solutions bei der Post, in seinem Gastbeitrag zur Zukunft des EPD: «Nur durch die Interoperabilität der verschiedenen Systeme kann das EPD im Gesundheitssystem zum unverzichtbaren Informations-Hub werden. Mit einer integrierten EPD-Lösung in Spitälern, Praxen und Apotheken können sämtliche relevanten Gesundheitsdaten – von Diagnosen über Medikamente bis hin zu Untersuchungsergebnissen – sicher und strukturiert miteinander verbunden werden.»

Laut einer Umfrage im Digital Health Report befürworten 91 Prozent der Befragten das EPD. Damit es sein volles Potenzial entfalten kann, sind jedoch weitere Schritte nötig. René Leuenberger betont, dass neben der Interoperabilität auch eine breitere Ausbreitung – insbesondere bei ambulanten Leistungserbringern – sowie der Ausbau der Funktionalitäten entscheidende Hebel für den Erfolg des EPD sind. Auf unserer Fachwebsite finden Sie weitere Informationen zur Vision des EPD: Elektronisches Patientendossier (EPD) | Die Post

Ein Mann in gestreiftem Hemd mit Headset arbeitet konzentriert an einem Computer – Darstellung von Supportmitarbeiter für E-Voting-Dienste.
Summermatter-Wiedenhoefer
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Two creative millenial small business owners working on social media strategy brainstorming using adhesive notes in windows

Arztpraxen bilden bei der Digitalisierung das Schlusslicht

Der Digital Health Report schaut sich die digitale Fitness einzelner Akteursgruppen ganz genau an: Während Spitäler, Krankenversicherungen oder Teile der Pharmaindustrie technisch gut aufgestellt sind, hinken Apotheken, Spitex-Organisationen und besonders Arztpraxen hinterher.

Pascal Brack, Head of IT Services Digital Health bei der Post, beschreibt in seinem Gastbeitrag zur digitalen Transformation in der Arztpraxis ein ähnliches Bild: «Während Spitäler über eigene IT-Abteilungen verfügen, stehen ambulante Arztpraxen vor besonderen Herausforderungen. Neben der medizinischen Versorgung müssen sie den wachsenden Anforderungen an eine leistungsfähige IT-Infrastruktur gerecht werden – sei es bei der Datensicherheit, beim Gerätemanagement oder bei der Integration neuer digitaler Dienste.»

Aus diesem Grund bietet die Post gemeinsam mit Partnern die Gesamtlösung Time4Patient an. Diese umfasst alle IT-Dienstleistungen aus einer Hand und rüstet Arztpraxen für zukünftige digitale Anschlüsse im Gesundheitswesen.

Hier finden Sie den Digital Health Report 2025/2026 zum Download: Der Digital Health Report 2025/2026 - Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG

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